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Programm 2014 - Januar bis Juli

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Die große Dürer-Ausstellung
18. Januar 2014
Exkursion nach Frankfurt
Dürer. Kunst - Künstler - Kontext
Die große Dürer-Ausstellung ist ein Höhepunkt des bundesweiten Ausstellungsgeschehens. Anhand von 250 Werken aus den wichtigsten Sammlungen aus dem In- und Ausland zeigt die Schau Albrecht Dürer in der ganzen Vielfalt seiner künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten sowie im Kontext seiner Zeit. Dürers Arbeiten werden Werken von Vorläufern oder Zeitgenossen gegenüber-gestellt, die für den Künstler von Bedeutung waren: sei es, dass sich Dürer kreativ mit ihnen auseinandergesetzt hat, sei es, dass seine eigenen Werke zum Ausgangs-punkt einer schöpferischen Neubearbeitung im Werk eines Künstlerkollegen wurden. Durch diese Gegen-überstellung wird dem Betrachter nicht nur die besondere Gestaltungskraft und künstlerische Qualität in Dürers Werk, sondern auch dessen entscheidender Beitrag für die Entstehung der nordeuropäischen Renaissancekunst nahegebracht.
Im Liebieghaus stellt die Ausstellung Nok. Ein Ursprung afrikanischer Skulptur erstmals die spektakulären Funde der mehr als 2.000 Jahre alten Nok-Kultur aus dem subsaharischen Raum vor. Die über 100 Skulpturen und Fragmente, die Archäologen der Goethe-Universität Frankfurt geborgen haben, werden im Dialog mit zeitgleichen Werken der altägyptischen und griechisch-römischen Antike aus der Sammlung des Hauses gezeigt. Diese zugespitzte Präsentation thematisiert den großen Konflikt um das radikal veränderte Kunstverständnis des 20. Jahrhunderts: Europas figurative Kunst auf der einen Seite, auf der anderen die freien Formen der sogenannten primitiven Kunst.
Auf der anderen Mainseite präsentiert die Kunsthalle Schirn mit Bilder auf Leben und Tod die erste Einzelausstellung zu Théodore Géricault in Deutschland. Der früh verstorbene Maler ist einer der Großmeister der Malerei des 19. Jahrhunderts und gilt als Wegbereiter der französischen Romantik.
Abfahrt 9.00 Uhr, Parkplatz Ederberglandhalle


8. Februar 2014
Exkursion nach Bonn
1914 - Die Avantgarden im Kampf
Der Erste Weltkrieg gilt als Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts. 70 Millionen Soldaten standen in Europa, Afrika, Asien und auf den Weltmeeren unter Waffen, 17 Millionen Menschen verloren ihr Leben. Die prägenden Jahre von 1914 bis 1918 waren Endpunkt und Neubeginn zugleich. Mitten in den Auseinandersetzungen kämpften auch die Künstler, und die Ereignisse hinterließen in ihren Werken deutliche Spuren. Während vor dem Krieg die europäischen Avantgarden einen engen Austausch untereinander pflegten, zerstörte der große Krieg dieses fruchtbare Zusammenspiel auf brutale Weise. Bei Kriegs-ende waren die Weichen für die richtungsweisenden Strömungen des 20. Jahrhunderts gestellt. Die Ausstellung präsentiert die künstlerischen Aktivitäten dieser dramatischen Zeit anhand herausragender Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen von Beckmann, Dix, Kandinsky, Kirchner, Klee, Lehmbruck, Macke, Malewitsch, Marc, Picasso, Schiele und weiteren Künstlern. Ausgehend vom Ersten Weltkrieg schlägt die Ausstellung Missing Sons. Verlorene Söhne eine Brücke bis ins 21. Jahrhundert.
Abfahrt 8.00 Uhr, Parkplatz Ederberglandhalle


13. März 2013, 19.30 Uhr
Mitgliederversammlung
Haus am Geismarer Tor


22. März 2014
Exkursion nach Kassel, Neue Galerie
WOLS Aufbruch nach 1945
Im Mai 1947 zeigte die Galerie Drouin in Paris 40 Gemälde von Wols, eigentlich Alfred Otto Wolfgang Schulze (1913-1951). Erst ein Jahr zuvor hatte der damals noch weitgehend unbekannte Deutsche begonnen, auch in Öl zu arbeiten. Neben Jackson Pollock gilt er als der Begründer der informellen Malerei. Seine Ablehnung bürgerlicher Normen, die enge Verquickung von Vita und Kunst und nicht zuletzt sein früher, tragischer Tod machten sein Leben schnell zur Legende. Einer breiten Öffentlichkeit blieb sein Œuvre dennoch weitgehend unbekannt. Zum 100. Geburtstag des Künstlers wurde sein Werk in Deutschland in mehreren Ausstellungen gefeiert. Die Museumslandschaft Hessen Kassel konzentriert sich dagegen in einer komprimierten, exquisiten Schau auf den kurzen, aber für Wols' Werk und dessen Rezeption besonders bedeutsamen Zeitraum zwischen dem Ende des Zweiten Weltkrieges und dem Tod des Künstlers 1951. Abfahrt 9.00 Uhr, Parkplatz Ederberglandhalle


30. April 2014, 19 Uhr, Vernissage
Toni Schulz (1858-1918)
Reisebilder - Aquarelle und Gouachen

Schreibersches Haus, Festsaal
4. Mai -26. Oktober 2014
Abfahrt in Fahrgemeinschaften 18 Uhr Ederberglandhalle


11. Mai 2014
Exkursion nach Frankfurt - Schirn und Staedel
ESPRIT MONTMARTRE. DIE BOHÈME IN PARIS UM 1900.
Mehr als 200 Gemälde, Arbeiten auf Papier sowie historische Fotos entführen den Besucher in die Pariser Welt am Montmartre um die Jahrhundertwende. Die Ausstellung untersucht die soziologischen Zusammen-hänge, die zu jenem Zeitpunkt zusammenwirkten und die das Bild vom Künstler und auch seine Themen bis heute maßgeblich beeinflussen. Gezeigt werden Werke von 26 Künstlern - darunter Bonnard, Casas, Degas, van Dongen, van Gogh, Laurencin, Modigliani, Picasso, Toulouse-Lautrec und Valadon.
Emil Nolde - Retrospektive
Auch das Städel widmet sich nach dem Museum Frieder Burda in Baden.Baden in einer umfangreichen Ausstellung dem Schaffen Emil Noldes (1867-1956). Der Blick auf den Künstler hat sich in der Zwischenzeit dank neuer Forschungsergebnisse maßgeblich verändert. Anhand von Gemälde, Aquarellen und Druckgrafiken werden, einer lockeren Chronologie folgend, auch Noldes Früh- und Spätwerk gezeigt. Darüber hinaus werden unter den etwa 140 ausgestellten Arbeiten zahlreiche bisher unbekannte Gemälde und Grafiken Noldes neue und überraschende Perspektiven auf das Schaffen des bedeutenden Expressionisten eröffnen.
Abfahrt 9.00 Uhr, Parkplatz Ederberglandhalle


16. Mai 2014, 19 Uhr, Vernissage, Residenzschloss Arolsen
Barbara Beisinghoff
Das Gesetz des Sterns und die Formel der Blume

Wasserzeichen, Radierungen, Künstlerbücher und Installationen, Ausstellungen im Schloss
17. Mai - 27. Juli 2014
Abfahrt in Fahrgemeinschaften 18 Uhr Ederberglandhalle


18. Mai 2014, Museum Bad Arolsen
Internationaler Museumstag
Sammeln verbindet - Museum collections make connections


28. Mai bis 4. Juni 2014
Exkursion nach Paris (Künstlerviertel Montmarte),
unteres Loiretal und Nantes (neues Künstler- und
Kulturviertel in alten Industrie- und Hafengebieten)

Zusammen mit dem Frankreichforum Hessen


19. Juli 2014
Exkursion nach Düsseldorf
Die Quadriennale Düsseldorf 2014 steht unter
dem Motto Über das Morgen hinaus.
Museum Kunstpalast - Kunst und Alchimie
Kunstsammlungen Nordrhein-Westfalen
K20 Grabbeplatz
Das K20 greift das vielschichtige Thema der weißen Flächen in den Werken von Wassily Kandinsky, Kasimir Malewitsch und Piet Mondrian auf. Für die Avantgarde-Pioniere war Weiß nicht nur ein Element ihrer Farbpalette - es war Symbol für eine zukünftige Welt.
K21 Ständehaus
Unter der Erde. Von Kafka bis Kippenberger Das K21 widmet sich in seiner Ausstellung den utopischen und antiutopischen Aspekten des Unterirdischen. Dabei spielt das Material Erde eine zentrale Rolle.
Abfahrt 8.00 Uhr, Parkplatz Ederberglandhalle


26. Juli 2014
Kleine Museumsnacht Bad Arolsen


Information und Anmeldung:
06451 / 9509 oder 8363 oder 05691 / 625734

Der Kunsttreff findet an jedem 2. Donnerstag im Monat
um 19.30 Uhr im Haus am Geismarer Tor statt.
Gäste sind herzlich willkommen.

Vorstand:
Dr. Birgit Kümmel, Susanne Korn, Werner Vöhl, Else Skupin